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Sächsisches

Rot-Kreuz-Museum

Kam. André Uebe

Museumsleiter


August-Bebel-Str. 73
08344 Grünhain-Beierfeld

Telefon 03774/509333
Telefax 03774/662627

 

E-Mail: Museum

Exponat des Monats
- Oktober -

Bezeichnung:  

3 Siegelmarken
„Rotes Kreuz/Albert-Verein im Königreich Sachsen“

Eingangsnummer.:  

n.v.

Inventar-Nr.:

n.v.

Standort:  

Magazin Raum 1 Schrank 2

Eingangsdatum:  

2012/13

Eingangsart:  

Ankauf

Beschreibung 

1. Runde Siegelmarke mit Umschrift „Stiftungsvorstand d. Deutschen Heilstätte für Invaliden & Kranke zu Loschwitz Unter dem Protektorate J. Majestät der Königin Carola v. Sachsen“.
In der Mitte ist ein Wappen mit einem grünen Kreuz

2. Rechteckige Siegelmarke mit einem runden Emblem des Albertvereins. Umschrift „Albertverein  - Internation. Frauenverein  Sachsen“ In der Mitte ist ein Wappen mit dem Roten Kreuz zusehen.

3. Runde Siegelmarke. Umschrift Landesverein vom Rothen Kreuz im Königreich Sachsen“. In der Mitte ist ein Wappen mit dem Roten Kreuz zusehen

                                                          
Farbe:  

1. grün/weiß

2. weiß/schwarz/rot

3. weiß/schwarz/rot

Erhaltungszustand:

1. befriedigend

2. gut

3. gut

Herstellungszeitraum/Verwendungszeitraum:

1. 1867 bis 1918

2. 1867 bis 1945

3. 1866 bis 1918

Verwendung:  

Siegelmarke/Briefverschlussmarke (s. unten)

Hersteller:

unbekannt

Material:  

Papier

Größe:

Loschwitz:
DM 4 cm

Albert-Verein:
L/B 3,5 x 3,5 cm (DM Wappen 2,8cm)

Sächs.Landesverein:
DM 3,8 cm
DM 2,2 cm
Wappen 1,6 x 1,8 cm

Gewicht:

dieses ist mit unseren Möglichkeiten nicht messbar

Geschichte/Hintergrund: Eine Siegelmarke ist ein gummiertes, meist rundes oder ovales Aufklebesiegel von einer Behörde, aber auch von Firmen oder Privatpersonen. Die Ausmaße betragen wenige Zentimeter, beispielsweise mit einem Durchmesser von 4 cm. Im Königreich Sachsen waren sie auch rechteckig. Siegelmarken wurden von etwa 1850 bis 1945 zur Versiegelung von Briefumschlägen und zur Kennzeichnung von schriftlicher Korrespondenz verwendet. Sie lösten die bis dahin gebräuchlichen Wachssiegel und den Siegellack ab. Die Siegel wurden auch für Post verwendet, die im Transit beschädigt wurde, und oft waren die Siegel nicht nur farbig bedruckt, sondern außerdem geprägt. Ab etwa 1920 nahm die Verwendung von Siegelmarken allmählich ab und nach 1933 verwendeten sie nur noch wenige Dienststellen. Siegelmarken von Privatpersonen wurden oft mit Familienwappen oder Initialen ausgeführt. Amtliche Marken haben oft auch ein Wappenmotiv. Das Sammeln von Siegelmarken gilt als Teilgebiet der Erinnophilie oder ein Nebengebiet der Philatelie. Gesammelt werden sie nach geographischen Kriterien, Sachgebieten oder Motiven. (Quelle Wikipedia)
Mit diesen 3 Exponaten wollen wir auch die kleinsten und in ihrer Haltbarkeit am gefährdetsten Exponate vorstellen. Die Haltbarkeit ist nicht für die Ewigkeit gemacht. Sicherlich hat vor 150 Jahren keiner daran gedacht sorgfältig mit den Dingen umzugehen. Die Erinnophilie und Philatelie ist nur ein kleines Gebiet in unsern Sammlungsbestand. Sie umfasst nur wenige Exemplare.